stil & markt
SM 05-2008

Alexander Hitzel
Thema «f» statt Schema «f»
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Seit 1. September 2007 leitet Alexander Hitzel die Flair in Wallau. Bereits zur diesjährigen Januar-Ausgabe griffen die ersten Veränderungen. Im Sommer nun will die veranstaltende Muveo GmbH den Besuchern noch mehr Service bieten. Was sie erwartet, erläuterte Alexander Hitzel im Gespräch mit stil & markt.
stil & markt: Herr Hitzel, Sie sind im Januar angetreten, der Flair ein neues Gesicht zu verleihen. Welches sind die ersten, wichtigsten Veränderungen gewesen?
Alexander Hitzel: Mir geht es vor allem darum, für die Besucher der Flair den Service und Mehrwert der Messe weiter auszubauen. Die neue Optik war schon zur letzten Veranstaltung klar erkennbar. Auch zukünftig werden wir den Besucher schon im Foyer mit den Branchenneuheiten empfangen und aktuelle Kollektionshighlights in «verschiedenen Welten» präsentieren. Darüber hinaus ist das Angebot in unserem neuen Fachforum mit Vorträgen zu handelsrelevanten Themen überdurchschnittlich angenommen worden — für uns eine klare Bestätigung, auch dieses Angebot weiterhin auszubauen —, begleitet von einem qualitativ hochwertigen Messemagazin, das neben der Katalogfunktion viele interessante Branchen-News bereithält. Auch das kostenlose Parken direkt vor der Tür und die kostenlose Kaffeebar im Foyer der Messe werden weiter ihren Service am Besucher leisten.
stil & markt: Welche zusätzlichen Serviceleistungen planen Sie noch?
Alexander Hitzel: Die Flair wird ab der Veranstaltung im August kostenlosen Eintritt gewähren. Das Angebot der Messe wird sich dabei deutlich erhöhen. Zum Beispiel kommt mit hochwertigem Schmuck eine ganz neue Warengruppe in die angebotene Produktvielfalt. Darüber hinaus erweitern wir unsere derzeitigen Sonderflächen um die «Product-Discoveries». Auf diesem Gemeinschaftsstand werden sich vor allem kleine Hersteller ganz individueller Produkte vorstellen, die wir national für den Handel recherchiert und auf die Messe eingeladen haben. Klar, dass wir dieses «Mehr an Flair» ab sofort auch einem noch größeren Kundenkreis präsentieren wollen und dazu unseren Einladungsradius deutlich erweitern.
stil & markt: Sie haben sich entschieden, sich von den anderen Sommerveranstaltungen der Einkaufstage terminlich abzukoppeln. Was waren Ihre Beweggründe dafür?
Alexander Hitzel: Wir haben uns dem Gespräch mit unseren Ausstellern gestellt und folgen gerne deren Wunsch, die immer früher startende Saison nicht auch noch künstlich zu verkürzen. Wir sind fest davon überzeugt, dass es der Handel honorieren wird, noch eine spätere Einkaufsmöglichkeit zu bekommen. Auch das verstehen wir als zusätzlichen Service.
stil & markt: Und was sagen die Aussteller, was die Besucher dazu?
Alexander Hitzel: Die Aussteller haben unsere Entscheidung zum Termin maßgeblich beeinflusst. Aber auch die Besucherresonanz ist sehr positiv. Es gibt parallel keine relevante Veranstaltung in Deutschland, die die Branche betrifft. Außerdem sorgt der spätere Termin dafür, dass bereits mehr Wissen über den Abverkauf in die Order mit einfließen kann.
stil & markt: Welche thematischen Schwerpunkte setzen Sie im August?
Alexander Hitzel: Wir haben die Flair und ihr Wachstum zu unserem ganz persönlichen Motto erklärt: Thema «f» statt Schema «f». Dabei werfen wir alles in die Waagschale, was den Mehrwert für Aussteller und Besucher steigert und die Vorteile einer unkomplizierten, interessanten, sympathischen und auch günstigeren Messe spürbar macht. Die Kunst liegt in der Geschwindigkeit, in der wir diese Ziele erreichen möchten. Vielleicht war es das, was uns bewegt hat, die 65. Veranstaltung sehr kunstvoll zu gestalten: Für das Messedesign wurde zum Thema «f» ein ausgefallenes Artwork entwickelt, und auf der Fläche der «Product-Discoveries» werden sich zum Auftakt vor allem Künstler mit ihren Kreationen präsentieren.
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